Donnerstag, 30. März 2017
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K-1 Germany GP 2016 Drucken E-Mail

K-1 Germany GP

b_190_0_16777215_0___images_stories_news_Mai2016_02_k1.jpgK-1 kehrt nach jahrelanger Abstinenz wieder nach Europa/Deutschland zurück. Genauer gesagt wird der Glaspalast von Sindelfingen (nahe Stuttgart) am 21. Mai als Austragungsort fungieren. Möglich wird die K-1-Rückkehr nach Deutschland dadurch gemacht, dass Davut Sidal, ihres Zeichens Präsident der ISKA GERMANY, die Rechte an K-1 gesichert haben.

Die acht Kämpfer, die sich in einem Turnier um die beiden Tickets für das World-Grand-Prix-Finale im Dezember streiten werden, wurden nun bekannt gegeben. Dabei hat man eine sehr gute Mischung aus arrivierten Stars wie auch aufstrebenden Kämpfern gefunden, wie der Blick auf das Teilnehmerfeld verspricht. Klar hätte man hier vielleicht noch gerne einen Max Baumert oder Danijel Solaja erwartet, doch das Feld wurde so zusammengestellt, wie die Kämpfer verfügbar waren und nicht an andere Events vertraglich gebunden oder gar verletzt sind.

Da wäre zum einen ISKA Weltmeister "Wolverine" Alex Schmitt aus dem Heidelberger Boxgymnasium, welcher eigentlich schon ein alter Hase ist. In Tournaments weist Schmitt wohl die größte Erfahrung aller Teilnehmer auf und mit seinem Stil immer im Vorwärtsgang kämpfen zu wollen wird der Heidelberger den Geschmack der Zuschauer treffen. Wenn es um den Gesamtsieg geht, dann dürfte wohl kaum ein Weg an Schmitt vorbeiführen. Zumal er mit 33 Jahren der älteste Teilnehmer im Feld ist und in absehbarer Zukunft wohl nicht mehr so schnell näher an die Möglichkeit kommen wird, um in ein K-1 World Max Grand Prix Finale einzuziehen.

Dasselbe gilt auch für den Bochumer Karim Allouss. Dieser hat seine schwere Verletzung aus dem Kampf gegen Dima Weimer bestens überwunden, was er mit seinem Auftritt beim Day of Destruction im vergangenen Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Am Donnerstag angerufen, stand der Bochumer am Freitag bei der Waage auf der Matte und holte sich am Samstag den Sieg. Dass Allouss in den vergangenen Monate nicht öfter im Ring zu sehen war, ist eigentlich unverständlich. Die kämpferische Klasse und das dazugehörige Niveau hat er allemal.

Lange war es still um Mikajl Bajramov von der University of Fighting in Düsseldorf. In Deutschland hatte man ihn kaum bis gar nicht aktiv zu Gesicht bekommen, weshalb es derzeit äußerst schwer ist, eine Prognose darüber zu wagen, was Bajramov tatsächlich im Stande ist zu leisten. Mit 24 Jahren hat der Düsseldorfer schon erstaunliche 76 Kämpfe auf dem Buckel, von denen er 67 für sich entscheiden konnte – die Hälfte davon sogar vorzeitig. Sollte er in der Lage sein, an seine früheren Leistungen anknüpfen zu können, dann dürfte er für einige der Teilnehmer ein ernsthaftes Problem werden.

Maroof Özcan galt lange Zeit als einer der Senkrechtstarter in der Gewichtsklasse 70 - 72,5kg. Der Heidenheimer ist längst kein Geheimtipp mehr, was er in seinen vergangenen Kämpfen deutlich unterstreichen konnte. Nur denkbar knapp verpasste Özcan im vergangenen Jahr in der Qualifikation zum prestigeträchtigen Kings Cup. Der K-1 Grand Prix wird die nationale Bewährungsprobe des Youngsters aus Heidenheim werden und man darf gespannt sein, wie er diese Aufgabe meistern wird.

Den nächsten beiden Kandidaten im Feld mag man zunächst vermeintlich eher weniger Chance einräumen, dennoch sollte man nicht so töricht sein und diese auf die leichte Schulter nehmen. Da wäre zum einen Dennis Wosik aus dem Amrani Palace in Oberhausen. Dieser hat sich in den vergangenen Monaten erstaunlich entwickelt und mit dem einen oder anderen Sieg schon ein Ausrufezeichen in seiner jungen Laufbahn setzen können. Dies gilt auch für Arthur Scherer aus dem Team Mehdi in Ansbach. Eine Cut-Verletzung stoppte diesen im vergangenen Jahr beim Kampf um die WKU-Europameisterschaft. Dafür können Scherer wie auch Wosik in Sindelfingen absolut befreit aufkämpfen, denn der Druck liegt in diesem Feld auf ganz anderen Kämpfern.

Bleibt noch „The German“ Pascal Schroth, welcher ebenfalls die große Möglichkeit in diesem Tournament bekommt. Mit seinen 22 Jahren zählt er zur jüngeren Fraktion, wenngleich auch das durchschnittliche Alter in diesem Feld bei 23,5 Jahren liegt. Wie für Scherer oder Wosik, so wird es auch für Schroth die bisher größte Bewährungsprobe seiner Laufbahn sein. Er möchte sich nur zu gerne eines der beiden Tickets für das große World Grand Prix Finale im Dezember diesen Jahres sichern.

Geplant war eigentlich, dass der Regensburger Leo Bönninger ein Teil dieses Feldes sein wird. Da Bönninger allerdings zwei Wochen später einen EM-Titelkampf bei Day of Destruction XI haben wird, gab es da vom Veranstalter aus verständlicherweise keine Freigabe. Birgt doch ein solches Tournament ein erhöhtes Verletzungsrisiko, da man möglicherweise gleich drei Kämpfe an einem Abend zu bestreiten hat. Für Bönninger wird nun der Darmstädter Nuri Kacar die Möglichkeit erhalten, sich im Hauptfeld zu beweisen. Für den Schützling von Sefer Göktepe wird dies die härteste Bewährungsprobe seiner noch jungen Laufbahn werden. Aber bekanntlich wächst man als Kämpfer nur mit den Aufgaben, die vor einem liegen.

Das Programm der Veranstaltung am 21. Mai wird sich in den kommenden Wochen noch um einiges verändern. Weitere Informationen wie auch Tipps wohin man sich bei Kartenanfrage wenden kann bekommt man unter www.iska-germany.eu.

K-1 Germany Grand Prix
21. Mai 2016
Glaspalast, Sindelfingen

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K-1 Max Grand Prix

  • Alex Schmitt
  • Maroof Özcan
  • Karim Allouss
  • Mikael Bajramov
  • Pascal Schroth
  • Nuri Kacar
  • Arthur Scherer
  • Dennis Wosik

K-1Max Grand Prix / Reservekampf
Marco Henschke vs. Cihad Akipa

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